Weinherstellung

Traubenernte
Die Traubenernte beginnt je nach Vegetationsverlauf Mitte oder Ende September und endet Anfang November. Zuerst werden die Trauben der Rebsorte Müller-Thurgau (Rivaner) geerntet. Es folgen die Rebsorten Dornfelder, Regent, Spätburgunder, Grauburgunder, Kerner, Gewürztraminer und Riesling. Für eine Flasche Wein braucht man ca. 1,0 kg Trauben.


Traubenkelterung (Verarbeitung)

Die Weißweintrauben werden direkt nach der Ernte eingemaischt und, je nach Rebsorte und Traubenzustand, für einige Zeit kalt mazeriert ("eingeweicht") und anschließend abgepresst.

Die Rotweintrauben werden entrappt. Ein Vorgang, der das Stielgerüst von der Beere trennt. Dabei wird die Beere leicht "beschädigt", so dass nach der Entrappung eine Mischung aus Beerenhaut, Kerne, Fruchtfleisch und Saft verbleibt.

Gärung

Die Weißweine gären im Edelstahltank. Über die Zeit wird der vorhandene Zucker in Alkohol umgewandelt. Die dafür notwendigen Hefen werden ggf. zugegeben. Je nach Traubenzustand und Reife wird die Gärung "natürlichen (wilden) Hefen" überlassen. Gärtemperatur und CO2-Entwicklung werden ständig überwacht. Eine gezügelte Gärung wird über die Temperatursteuerung erreicht. Dadurch entstehen fruchtige und frische Weißweine.

Die Rotweine gären im Maischebehälter. Während des Prozesses werden aus Beerenschale und -kernen Tannine ausgewaschen. Diese geben dem späteren Rotwein die Farbe.

Reife
Nach der Gärung reifen die Weine im Fass. Weißweine im Edelstahl-, Rotweine im Holzfass oder im kleinen Barrique.

Filtration/Füllung

Im Frühjahr oder Sommer werden die Weine filtriert, in Flaschen abgefüllt und etikettiert.

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